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Marcus Rafelsberger
Saubermann
Das herabgewirtschaftete
Waschmittel Saubermann soll eingestellt werden. Da empfiehlt eine Anzeige
dem korruptionsverdächtigen Kanzler: "Dreck am Stecken? Saubermann!" Der
Kanzler klagt. TV-Programmmacher wittern eine Story und schicken den arbeitslosen
Schauspieler Peter Becker als Saubermann vor die Kamera. Unter dem Gelächter
des Publikums blamiert er den Kanzler. Der tritt zurück. Ein neuer Star
ist geboren.
Schnell avanciert der populär-populistische Saubermann zur Kultfigur.
Mit frechen Sprüchen auf Kosten der Politiker steigert er erfolgreich
seine Beliebtheit und die Verkaufszahlen des Waschmittels. Bis die Werbung
als "herabwürdigend" verboten wird. Da vereint er seine zahlreichen Fanclubs
zu einer Partei - und zieht als Spitzenkandidat in den anstehenden Wahlkampf.
Der Jux potenziert sich. Saubermanns David-gegen-Goliath-Image bricht
alle Rekorde. Aber seine latent totalitären Sauberkeitsforderungen haben
ungeahnte Folgen, auch für ihn selber ...
Eine Groteske über Meinungsmacher und -nachmacher, oder, mit Saubermanns
Worten: "Was haben Waschmittel und Politiker gemeinsam? Alles Schaumschläger."
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192 Seiten. Gebunden
EUR 3,00
ISBN 3-88520-781-8
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