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176 Seiten, Gebunden,
mit Schutzumschlag
EUR 5,00
ISBN 3-88520-565-3
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Aras Ören
Berlin Savigyplatz
Roman
Rund um den Savignyplatz
Im Rückblick aus den Tagen nach der Wende entwirft Aras Ören treffsicher teils
reale, teils surreale Stimmungsbilder aus bewegten Zeiten der Stadt Berlin. Ali Itir,
der türkische Schwarzarbeiter aus Örens Kriminalerzählung "Bitte nix
Polizei" (1981), mischt sich auf einmal unter die Bohème, die sich in der
"Paris Bar" und anderen Lokalen rund um den Savignyplatz trifft.
Übriggebliebene Hippies, Prominente wie der Maler Markus Lüpertz, Otto Schily
oder Ingrid Caven, Journalisten und der Erzähler selbst - sie alle lungern dort
herum, bis sie eines Tages buchstäblich von der Zeit überrollt werden: Als sie
im Morgengrauen aus dem "Zwiebelfisch" kommen, ist über Nacht die Mauer gefallen.
"Berlin Savignyplatz" ist ein Stück Berliner Stadtgeschichte, vergleichbar
den Berlin-Romanen Peter Schneiders und F.C. Delius', unvergleichlich in der
gelungenen Verknüpfung moderner europäischer Epikform mit der Tradition
orientalischer Erzählkunst.
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